Allen & Heath Xone DB2 OSX Mavericks

Allen Heath Xone DB4

Mein bisheriges Equipment bestand aus einem Xone:92 und einer Audio8. Der Wunsch nach einem neuen Mischpult basierte lediglich auf der Tatsache, dass ich (als reiner Digital DJ mit Traktor Pro + Maschine) mir das Leben mit der Verkabelung etwas leichter und flexibler machen wollte. Und ja, ich bin sehr glücklich im Moment, wobei die Installation der Software etwas tückisch war, da Mavericks mit den mitgelieferten Treibern nicht aufs Erste rockte.

Was sollte man beachten: Wichtig ist einzig und allein die Tatsache, dass man nicht wahllos anfängt zu installieren und rumprobiert. Das führte bei mir zum Beispiel dazu, dass in meinem Standardbenutzer die Midi Daten des Mixers ankamen, aber im DJ Benutzer meines MacBooks (Mitte - 2010) nicht. Der aktuelle Treiber 2.1.8 konnte erst gar nicht installiert werden. Also hab ich wieder alle entfernt, teilweise manuell (Library/Audio/Midi Driver/XONE_DB2 MIDI Driver) und alles neu installiert. Für die Neuinstallation verwendete ich den 2.1.7 Treiber und mit diesem funktioniert alles einwandfrei. Sämtliche Firmware updates habe ich nicht gemacht und würde es aufgrund der Beta-Version auch nicht empfehlen. Es ist auch nicht notwendig. Solltet ihr das gleiche MacBook Modell haben, dann nehmt einfach den 2.1.7 Treiber und dann sollte alles funtkionieren.

Der Mixer ist klasse. Die Effekte rocken und auch der für mich vom xone:92 wichtige "Filter" ist vorhanden und separat von allen anderen Effekten ansprechbar. Das Kopfhörer Cueing ist in den Einstellungen umstellbar, je nachdem ob man die A&H oder z.B die Pioneer Methode bevorzugt. Das Xone:DB2 schlägt allerdings das Pioneer Nexus meilenweit beim Routing. So ist es zum Beispiel ohne Probleme möglich, Den Sound so durch den Mixer wieder zurück in Traktor zu routen, dass man aufnehmen kann. Ebenso sendet jeder Poti, Fader, Regler oder Button Midisignale und dies sowohl mit oder ohne Midi-Shift Funktion. So kann man den Mixer als reinen Controller verwenden, oder aber Funktionen (z.B. FX) in Traktor ansteuern. Wäre eine 10 in/out Soundkarte verbastelt, sodass man auf den Mic Kanal noch zusätzlich eine Maschine anschliessen könnte, müsste man glatt niederknien und laut "Danke" sagen. Lediglich bei den Kappen für die Routing Regler hätte man eine andere Wahl als silbernes Billig-Plastik treffen können. Das mindert den Gesamteindruck dieses ansonsten hochwertig verarbeiteten Mixers etwas. Aber da find ich noch was. Mal bei DJ Tech Tool nachschauen.

Bei Fragen einfach melden.
Phil

 

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