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Der Umstieg eines Mac-Anwenders vom iPhone zum Android Smartphone

Ich kann mich noch gut daran erinnern wie froh ich war, als damals das iPhone auf den Markt kam und mir aus den USA ein 2G mitgebracht wurde zu einem Preis, zu dem man heutzutage kaum ein gebrauchtes auf eBay bekommt. Nicht weil es eines der ersten Smartphones war und man damit zu den unglaublich hippen Menschen gehörte, sondern weil es endlich einfach war, ein Handy mit dem Mac zu syncen ohne großes Geschiss.

Da ich nie einen besonderen Bezug zu Smartphones hatte, weil es für mich lediglich ein Gebrauchsgegenstand war zum telefonieren, syncen von Adress- und Kontaktdaten und ein wenig Feeds lesen, wuchs das Preis- Leistungsverhältnis des iPhones einiges über meine persönliche Schmerzgrenze hinaus. Und zwar soweit, dass ich mir jetzt ein Sony Xperia zugelegt habe. Sony hatte schon früher bei den klassischen Handys ganz gute Software für die Kommunikation mit dem Mac und zudem gibt es welche, die man noch in die Hosentasche bekommt.

Das Fazit:
Nach 2 Tagen mit dem Sony bin ich sehr sehr zufrieden mit Android. Anfangs gab es etwas Verwunderung, dass Android nicht von Hause aus WebDav unterstützt (beim iPhone ging das von Anfang an) und man erst einmal zwei Apps "kaufen muss" (CardDav-Sync/CalDav-Sync), damit man sein Telefon mit eigenen Kontakt- und Kalenderdaten aus der eigenen Cloud (OwnCloud) syncen kann, aber dies funktioniert jetzt und damit sind die Hauptprobleme bewältigt. An etwas musste ich mich erst mal gewöhnen und das ist die Hektik, die ein Android am Anfang ausstrahlt. Hat man ein iPhone, dann will es erst einmal nichts mehr von einem. Mit relativ wenigen Berührungen ist es eingerichtet und wartet dann, bis etwas passiert. Bei meinem Android passiert erst mal ne ganze Menge, was schlichtweg daran liegt, dass eine Unmenge an Apps vorinstalliert sind, die alle Berechtigungen von einem wollen oder einen darauf hinweisen, was man alles tolles machen und kaufen kann. Weil ich bei der Hälfte der Apps nicht einmal wusste, wozu sie überhaupt nutzen, musste ich sie natürlich erst einmal starten, Berechtigungen ablehnen, nur um festzustellen, dass man das meiste deinstallieren kann. Hat man sich aber mal durchgearbeitet und alles so eingerichtet wie man möchte, was beim Android im Gegensatz zum iPhone auch geht, dann bekommt man für weniger als die Hälfte vom Geld ein sehr geiles Smartphone, das keine Wünsche offen lässt. Sogar Musik aus iTunes lässt sich syncen (einzelne Playlists) und Software für BackUp und Datentransfer gibt es auch. Und ausgeschaltet sehen so oder so alle Smartphones gleich aus - außer meins, das ist eckig ;)

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