2011-12-13 16:42
Ihr Kinderlein kommet
2011-09-19 13:13
Dubrovnik - Accommodation/Unterkunft/Hostel/Hotel
Was macht man als typisch misstrauischer Deutscher, wenn man im Urlaub eine Unterkunft direkt vor Ort sucht und den "Schild-Bürgern" an Hafen und Busstation aus dem Weg gehen möchte. Man geht wie im Reiseführer beschrieben in die nächste Tourist-Information. Und Zack, wurden wir übers Ohr gehauen. Ich möchte hier deutlich sagen, dass auf der Insel Hvar dies wunderbar geklappt hat und wir toll untergebracht wurden. In Doubrovnik scheinen hier allerdings Schmiergelder geflossen zu sein. Wer sich vor ab im Internet nach Unterkünften informieren möchte und zu den üblichen booking- und hostels- DOTCOM Alternativen sucht, kann mal auf www.dubrovnik-area.com vorbeischauen. Genereller Tip für Dubrovnik. Wer sich im Urlaub nicht fühlen möchte wie in eine Pute in der Massentierhaltung, sollte die Nebensession in Erwägung ziehen. Im September sind die Temperaturen zum Beispiel immmer noch um die 30 Grad. Morgens Dubrovnik anschauen, mittags 10 Minuten auf die Insel Lokrum zum Baden fahren. Prima
2011-08-09 11:43
SMS vs. Nature One
Es nicht einfach so ein Fazit zu schreiben, zu mal man nicht ausser acht lassen darf, dass ich 5mal mit großer Begeisterung das Sonne Mond Sterne Festival befeiert habe und daher eine neutrale und faire Beurteilung nicht ganz einfach sein dürfte.
Camping:
Hier gilt für beide: Glück und Pech liegen eng beieinander. Wer wie ich das Vergnügen hatte, sein Zelt auf der Nature neben Hardcore-Freunden mit 3 Stromaggregaten stehen zu haben, wird sich schwer tun, zur Ruhe zu kommen. Das ist aber auch nicht das Ziel eines solchen Festivals, aber wenisgtens sollte der Sound gut sein, aber dies ist wiederum Geschmackssache. Ursprünglich ging ich immer davon aus, dass im Osten der härtere Sound zu Hause ist, da habe ich mich aber getäuscht. Die Nature One ist ganz klar die Heimat von Freunden aus Rotterdam und Umgebung. Das kann einem aber auf der SMS auch passieren. Einen falschen Nachbarn gibt es immer. Beide Campingplätze bieten den Feiernden die gleichen Freiheiten an Entfaltungsmöglichkeiten, wobei auf der Nature auch ohne Festival-Ticket gefeiert werden darf, während auf der SMS dies Voraussetzung ist, dafür aber unterteilt in laut und leise ist, wobei der Begriff "leise" nicht allzu ernst genommen werden sollte. Daumen hoch für beide.
Preislich geben sich die Festvals nicht viel. Beide kosten um die 90€, die Nature auf den ersten Blick um die 70, wobei noch 20€ Camping hinzukommen, während dies bei der SMS inbegriffen ist.
Festival-Gelände:
Beide sind einzigartig auf ihre Weise. Die Nature auf einem Militärgelände zwischen Hangars und gigantischen Licht- und Laser- Open Air Bühnen und das SMS Festival in idyllischer Badeseelandschaft. Nicht zu vergleichen, wobei die Lichtshow der Nature kaum zu schlagen sein wird und insgesamt 3mal größer sein dürfte. An Lautstärke mangelt es keinem. Das Catering ist bei beiden ähnlich - die üblichen Wander-Fastfood-Wägen haben Ihre Stände aufgebaut und versorgen das Volk mit Pizza, Pommes und Asia-Nudeln. Allerdings gibt es auf der SMS den einen oder anderen Aussenseiter zu entdecken, der nicht alles von der Stange produziert. Vor allem, was die Getränkeversorgung betrifft, verliert die Nature. Der Hauptsponsor drückt seine Dosengetränke übertrieben dominant ohne Alternativen in die Menge. Und mir schmecken diese nicht. Nicht einmal das Pils war geniessbar. Hier gewinnt die die SMS deutlich mit den vielen Bars und vor allem anständigen Hopfengetränken. Preislich liegen beide gleich und einigermaßen fair, wobei auf der Nature Getränkemarken gekauft werden müssen, was nervt.
Sound
Auf beiden Festivals gibt es die üblichen Verdächtigen hinter den Reglern. Große Namen sind auf beiden vertreten. Die Nature ist aber eher ein reines DJ-Festival. Ob das Teil des grundlegenden Konzepts ist oder technisch nicht anders machbar, da z.B. Elektro-Bands ihre eigene Lichtshow mitbringen würden und Umbauzeiten von 30-45 Sekunden (!!!!!) einfach unmöglich für Live Bands sind, kann ich nicht beurteilen und soll auch kein Bestandteil dieser Zusammenfassung sein. Persönlich bevorzuge ich hier die SMS, weil man auch immer wieder mal mit Sounds konfrontiert werden kann, die man einfach in der großen elektronischen Landschaft nie wahrnehmen würde, in positiver aber auch in negativer Weise. Dagegen funktioniert die Nature wie ein großer, perfekter Techno-Supermarkt. Alles läuft glatt und perfekt, die Zeiten für die einzelnen Sets werden strikt eingehalten und wer ein Festival ohne Überraschungen haben möchte, weil er hingeht, um nur zu seinem eigenen bevorzugten Sound abzufeiern, der ist auf der Nature sicher. Musikalische Freigeister dagegen würde ich die SMS empfehlen. Insgesamt ist der Sound auf der Nature härter. An Hardcore- und Hardstyle Floors, die über die ganze Nacht ihre Bässe maschinenartig in die Menge feuern, kann ich mich auf der SMS nicht erinnern. Und es gibt viele, die exakt wegen dieser Bassgeschwindigkeit auf die Nature reisen und sich auf der SMS nicht ausreichend beschallt fühlen würden. Ich fand es zwar witzig, mal eine halbe Stunde im "Thunderdome" Zelt abzuhängen, mehr muss ich aber nicht haben und vernügte mich lieber bei Adam Beyer, The Advent und Umek, nur um kurz hier festzuhalten, dass ich nicht irgend ein Latino-Vocal-House vermisst habe. Musik ist Geschmacksache, von daher sollte man sich vorher genau informieren, wo man sein akkustisches Zuhause findet und schließlich sollte es bei solchen Fetsivals um Musik gehen und um nichts anderes. Feiern kann man auf beiden, auf der Nature gibt es mit freitags um 6 und tags drauf um 9 sehr strikte Schließzeiten, an die sich das Publikum auch brav hält. Da kann man bei der SMS eigentlich so gut wie durchfeiern, das Gelände ist durchgehende geöffnet und abgesehen von der Mainstage legt auch immer einer auf, teilweise auch ganz große Namen erst ab Sonnenaufgang bis in den Mittag, aber wenn der eigene Sound nicht dabei ist, bringt das alles nichts. Auf dem Campingplatz brennt immer wo ein Licht!
Fazit:
Gibt es eigentlich keines. Preislich gehen beide in Ordnung. Die Nature hat mehr Floors, die SMS dafür den einen oder anderen größeren Namen auf einer Bühne. Wenn sich jemand auf dem einen oder anderen Festival unterfordert fühlt, sollte er es mal ohne Drogen probieren. Ausreichend Unterhaltung wird geboten. Die Nature ist gigantischer, die SMS persönlicher. Musikalisch findet man überall etwas, wobei die Nature für die Hardcore-/Hardstyle Freunde ganz klar ein besseres Angebot bietet. Wer sich aber auch mal ein paar Live-Bands mit idividueller Licht-Show ansehen möchte, findet dies auf der SMS. Schlußendlich ist es eine Frage des Musikgeschmacks und der ist glücklicherweise bei jedem anders, sonst würde es unterschiedliche Festivals gar nicht geben und es ist gut, dass es unterschiedliche Festivals elektronischen Inhalts gibt.
2011-02-06 13:14
Uwe Schenk trifft Dragan Espenschied
"Uwe Schenk trifft" ist die Fernsehshow ohne Sendetermin. Zu Gast war mein alter Schulfreund Dragan Espenschied, der das Publikum mit seinen Sound-Chip Ouputs verzauberte. Auch ohne Ausstrahlung im TV Gerät lassen sich Dank des Internets alle musikalischen Ergüsse noch einmal geniessen.
2011-01-20 00:38
Pfronten 2011
ein lang ersehnter Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Nachdem ich meine Jugend an das Skateboard verschwendet habe – ich bereue gar nichts – hatte ich es bisher nie auf die Reihe bekommen, mal ohne Rollen im Schnee zu gleiten. Dieses Jahr ging dann alles ganz flott und schon lag ich auf dem Allerwertesten. Aber wie heisst es so schön. Männer weinen heimlich.
2010-08-27 01:26
Kraut und Rüben
Out in the KRAUTS”. Das Festival für Liebhaber.
Relativ spontan sind wir dann doch dem “feinen” Ruf gefolgt und haben uns am späten Freitag Nachmittag auf den Weg in die Schweiz Richtung Schangnau gemacht. Das kleine Örtchen oder besser Bergdörfchen liegt ne Stunde südlich von Luzern auf der Höhe von Interlaken. Nachdem unser Navi an 2 wichtigen Punkten ausgefallen ist und der Auffassung war, wir würden uns nicht mehr auf einer Straße befinden, wobei man die mittlere Spur der schweizer Autobahn durchaus als befahrbar bezeichnen kann, kamen wir mit einer Stunde Verspätung in dem süßen Dörfchen an.
Man bekommt ein wenig den Eindruck, im Auenland gelandet zu sein und das liegt nicht daran, dass Hobbits um einen rumrennen oder sich so benehmen, vielmehr ist der Zugang zum Festival ein kleiner Pfad zwischen grünen Hügeln und dahinter verbirgt sich ein wahrer Schatz. Das Festival ist zuckersüß mit einem sehr hohen Anteil an freiheitsliebenden und denkenden Menschen quer Beet durch alle Altersschichten. Zusätzlich ist es sehr familienfreundlich mit Kinderzelt und vielen Angeboten.
Was ich allerdings nicht verstehe ist das Musikkonzept. Ich habe alles erwartet und das eine oder andere ist auch eingetroffen (indische Meditationsklänge auf der Open Stage), aber das ich 2 super Rock’N‘Roll Bands hören werde, darauf hätte ich keinen Franken verwettet. Theos Fried Chicken Store und The Rockin Lafayettes – ganz abgesehen von der Schweizer Ausgabe der Boss Hoss
Gut ein bisschen abseits gab schon mal ein wenig jamaikanisches und tags drauf Goa, aber man musste es schon suchen.
“Fahrt hinaus ins Grüne liebe Leser, es lohnt sich”







